Pilgerzeichnen Drawing pilgrims

Eine schöne und lohnende Erfahrung war mein erster echter Zeichen-Urlaub! Während mein Mann eine Tagung in Santiago de Compostela besuchte, hatte ich drei ganze Tage, um die ankommenden Pilger auf dem eindrucksvollen Platz vor der imposanten Kathedrale zu zeichnen. Die Pilger, die anstrengende Wochen hinter sich hatten, haben wohl den Anblick der Kirche als ähnlich überwältigend empfunden wie das Pilger des Mittelalters taten - jedenfalls legten einige rührende Szenen dies nahe. Die Anwesenheit so vieler Menschen, die eine spirituelle Erfahrung gemacht haben, macht etwas mit dieser stadt, das ich sehr angenehm fand. Der größte Teil der dort ankommenden Menschen war weder wegen Shopping noch wegen Sightseeing gekommen- auch wenn Santiago da einiges zu bieten hat.

Zur besonderen Atmosphäre gehörte auch der rege Austausch sich vorher fremder Menschen auf dem Platz vor der Kathedrale, untereinander, und wie man auf meinen Zeichnungen sehen kann, auch über die sozialen Netzwerke!

 Eine dicke Säule im Rücken und den Zeichenstift im Anschlag....

Eine dicke Säule im Rücken und den Zeichenstift im Anschlag....

 Nicht alle PilgerInnen sind blutjung - ganz im Gegenteil!

Nicht alle PilgerInnen sind blutjung - ganz im Gegenteil!

 Manche sind sogar zu dritt unterwegs...

Manche sind sogar zu dritt unterwegs...

 Zuerst einmal die Wanderschuhe abstreifen - ein Hochgenuss!

Zuerst einmal die Wanderschuhe abstreifen - ein Hochgenuss!

 Und dann das Erlebte mit der Welt teilen...

Und dann das Erlebte mit der Welt teilen...

 Wanderstab abgebrochen? Trotzdem weiter!

Wanderstab abgebrochen? Trotzdem weiter!

 Schaut, Leute!!!! Hinter meinem Rad die Kathedrale!!!

Schaut, Leute!!!! Hinter meinem Rad die Kathedrale!!!

 Fashionmäßig mein absoluter Lieblingspilger!

Fashionmäßig mein absoluter Lieblingspilger!

 Nicht alle pilgern. Manche versuchen, Geld mit einem nicht abreissenden Singsang vor den Kirchentoren zusammen zu bekommen.

Nicht alle pilgern. Manche versuchen, Geld mit einem nicht abreissenden Singsang vor den Kirchentoren zusammen zu bekommen.